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Der Biker Schutzengel

Von Bikern für Biker

Es hat nur einen Moment gedauert. Was danach kam, hat mein Leben verändert.

Ich fahre Motorrad, seit ich denken kann. Es ist kein Hobby – es ist ein Teil von mir. Die Freiheit auf zwei Rädern, der Kopf frei, die Straße vor dir: wer das kennt, braucht keine Erklärung.

Und dann passiert es. Ein Moment, den du nicht kommen siehst. Plötzlich liegt alles anders als geplant – du, das Motorrad, und dein Leben.

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Warum ein Schutzengel?

Was ich in den Wochen danach erlebt habe, hat mich auf eine Art geprägt, die kein Studium und keine Berufsausbildung je hätte leisten können. Nicht der Unfall selbst – sondern das, was er sichtbar gemacht hat: wie schnell alles stillstehen kann. Und wie viel es bedeutet, wenn man in diesem Moment nicht auch noch um seine finanzielle Existenz kämpfen muss.

Alles wurde bezahlt. Ich bekam Zugang zu Behandlungen, die ich sonst nicht bekommen hätte und musste mich um nichts davon kümmern – weil ich es vorher geregelt hatte.

Motorrad Rad Nahaufnahme

Eine Sorge weniger

Einen Monat nach dem Unfall waren 3.000 € Schmerzensgeld auf meinem Konto. Fünf Monate später weitere 8.750 € Invaliditätssumme.

Keine Diskussion. Kein Widerspruch. Kein Anwalt. Einfach: vereinbart, passiert, bezahlt.

Das war kein Glück. Das war Vorbereitung.

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Von Bikern für Biker

Ich sage das nicht, weil es mein Beruf ist, sondern weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was es bedeutet, wenn der Schutz greift. Und ich weiß, was es bedeutet, wenn er fehlt.

Genau deshalb habe ich Biker Schutzengel ins Leben gerufen. Für alle, die wie ich wissen: Es kann jeden treffen. Und die trotzdem – oder gerade deshalb – weiterfahren.

20 Jahre unfallfrei.

Zwanzig Jahre bin ich Motorrad gefahren. Zwanzig Jahre ohne einen einzigen ernsthaften Unfall. Ich kannte das Risiko, ich respektierte die Straße – und irgendwo hatte ich wohl auch geglaubt, dass ich schon wissen würde, wie man es vermeidet.

 

Dann kam der Tag, der das alles in Frage stellte.

Schlüsselbeinbruch. Motorrad Totalschaden. Und ich lag da – nicht da, wo ich hinwollte.

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Glück im Unglück?

Was als nächstes kam, hätte mich entmutigen können. Das nächste Krankenhaus war das, das eben in der Nähe war – ein klassisches Haus der Grundversorgung. Gut gemeint, aber nicht das, was ein komplizierter Schlüsselbeinbruch brauchte.

 

Und hier passierte das erste Mal etwas, das mich bis heute nicht loslässt: Ich musste nicht bleiben.

Frau liest Brief

Die Qual der Wahl

Weil ich entsprechend versichert war, konnte ich noch am selben Abend entscheiden, in ein Krankenhaus mit echter unfallchirurgischer Spezialisierung zu wechseln. Das Taxi nach Hause? Vollständig bezahlt.

 

Aufnahme auf der Privatstation, Einzelzimmer, und noch am Morgen stand der Operateur vor mir – nicht irgendwann, sondern direkt.

 

Die OP lief. Ich wachte auf. Und keine halbe Stunde später kam der Arzt persönlich zur Visite.

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Erholung pur

Was folgte, war – ich sage das bewusst so – das Gegenteil von dem, was die meisten mit Krankenhausaufenthalt verbinden.

Mahlzeiten, die ich tatsächlich gegessen habe.

Kaffee, Säfte, Wasser, Obst – jederzeit, kostenlos, ohne zu fragen.

 

Kein Gefühl, irgendwo zu sein, wo man nur das Nötigste bekommt. Sondern das Gefühl: Hier kümmert sich jemand.

Am Tag darauf wurde ich bereits entlassen.

Frau liest Brief

Dankbarkeit

Mein Hausarzt zog später die Fäden – und war überrascht. „Das ist wirklich saubere Arbeit", sagte er.
Das Lob galt den Operateuren. Aber ich weiß, dass es ohne die richtige Absicherung nie zu dieser Operation gekommen wäre.

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Kurz gesagt

Tag 1: Unfall, Erstversorgung, zurück nach Hause

Tag 3: Verlegung ins Spezialkrankenhaus, OP
Tag 4: Entlassung nach Hause
Tag 7: Nahezu schmerzfrei – keine Medikamente mehr nötig
10 Wochen: Physiotherapie abgeschlossen – zurück ins Fitnessstudio
3 Monate: Ultraschalltherapie beendet
5 Monate: Volles Oberkörpertraining wieder möglich
4 Wochen nach OP: Wieder auf dem Motorrad!

Frau liest Brief

4 Wochen!

Ja, richtig gelesen: Vier Wochen. Ich saß nach vier Wochen wieder auf dem Motorrad. Schmerzfrei!

Wenn ich heute zurückdenke, fühlt es sich an wie eine Geschichte aus der MotoGP: Crash, Pit Lane, zurück auf die Strecke – schneller als irgendjemand erwartet hätte.

 

Der Unterschied ist: MotoGP-Fahrer haben ein ganzes Team, das sie absichert. Ich hatte die richtigen Versicherungen. Das war mein Team.

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Wie geht's jetzt weiter?

Dieses Glück im Unglück – die Gewissheit, dass alles geregelt war, dass ich mich nicht um Kosten, Transporte oder Behandlungsqualität kümmern musste – das wünsche ich wirklich jedem, der zwei Räder liebt.

 

Nicht als frommer Wunsch. Sondern als konkretes Angebot: Lass uns reden, bevor es passiert.

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Ich freue mich darauf dir dabei zu helfen, im Fall der Fälle weniger Sorgen zu haben :-)

Liebe Grüße

Jerome

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